Handytarife für Studenten - Worauf es wirklich ankommt

Handytarife für Studenten – Worauf es wirklich ankommt

Der Geldbeutel eines typischen Studenten ist meistens leer, der Bedarf nach Kommunikation per Smartphone jedoch umso größer. Auch die Mobilfunkkonzerne haben dies erkannt und bieten entsprechende Tarife speziell für Studenten an. Doch was ist eigentlich das Besondere an einem Handytarif für Studenten?

Zunächst einmal unterscheidet sich ein Studententarif von einem gewöhnlichen Tarif in Sachen Leistungsumfang und monatlichen Gebühren. Für junge Menschen ersetzt das Mobiltelefon immer öfter das klassische Festnetztelefon. Zudem ist mobiles Internet für viele junge Personen sehr wichtig. Wie bereits erwähnt, ist das monatliche Budget eines typischen Studenten jedoch eher gering.

Grundsätzlich also keine einfache Ausgangssituation; berücksichtigt man jedoch einige Tipps und führt einen sorgfältigen Tarifvergleich durch, lassen sich durchaus attraktive Handytarife finden, mit denen man als Student für kleines Geld Monat für Monat mobil telefonieren und im Internet surfen kann.

 

Wer kann eigentlich Handytarife für Studenten nutzen?

Manchmal werden Handytarife für Studenten verbilligt angeboten. Sie sind also günstiger als normale Tarife und lassen sich von Kunden bis zu einem festgelegten Alter nutzen. Als Grenze gilt hierbei meist ein Alter von 25 Jahren. Personen, die darüber hinaus noch studieren, müssen sich mit ihrem Netzbetreiber auseinandersetzen, denn teilweise sind Einzelfallregelungen durchaus möglich.

Um sich überhaupt für einen Handy-Studententarif „qualifizieren“ zu können, muss zunächst der Studenten-Status nachgewiesen werden. Dies geschieht beispielsweise mithilfe des Studentenausweises.

 

Was zeichnet einen guten Handytarif für Studenten aus?

Bevor man sich für einen bestimmten Handytarif bzw. einen Mobilfunkanbieter entscheidet, ist es sinnvoll, das eigene Telefonverhalten zu kennen und auf dieser Grundlage einen entsprechenden Vertrag auszuwählen. Möglicherweise kann selbst ein regulärer Tarif besser zum eigenen Nutzungsprofil passen als ein spezieller Handytarif für Studenten. Grundsätzlich sollte man auf folgende Punkte im Vertrag achten:

  • Wie hoch ist die monatliche Grundgebühr?
  • Fallen Anschlusskosten an?
  • Wie lange ist die Laufzeit des Vertrages?
  • Wie hoch sind die Kosten für Anrufe in fremde Handynetze?
  • Wie teuer ist die Nutzung mobiler Daten?
  • Gibt es eine bestimmte Anzahl Inklusivminuten?
  • Werden Inklusiv-SMS pro Monat angeboten?

Als Faustregel gilt, dass eine niedrige Grundgebühr in Kombination mit einer sekundengenauen Abrechnung der Telefongespräche für Personen sinnvoll ist, die nur wenig telefonieren. Vieltelefonierer hingegen können eine etwas höhere Grundgebühr akzeptieren, dafür sollte jedoch eine möglichst hohe Anzahl an Freiminuten oder im besten Fall eine Flatrate gewählt werden. Eine Datenflatrate ist sinnvoll für junge Menschen, die ihr Smartphone oftmals zum Surfen im Internet verwenden.

 

Studenten-Handytarife mit Smartphone?

Dann und wann soll es vielleicht ein neues Smartphone sein. In diesem Fall kann es Sinn machen, einen Handytarif mit Smartphone abzuschließen. Da die Mobilfunkanbieter hierbei natürlich auch etwas verdienen möchten, ist es empfehlenswert, die zu erwartenden Kosten verteilt über die komplette Vertragslaufzeit umzurechnen. Auf diese Weise lässt sich die tatsächliche Ersparnis beim Vertragsabschluss mit Smartphone ermitteln. Sollte es aktuell keine attraktiven Angebote geben, mit denen sich Geld sparen lässt, sollte man auf einen Tarifvertrag setzen, bei dem kein Smartphone enthalten ist und das Handy separat erwerben – vielleicht ja ein gebrauchtes Handy, das in der Regel deutlich günstiger ist als ein Neugerät.

Sinnvoll kann es zudem sein, auf eine Festnetznummer fürs Handy zu setzen. In diesem Fall lässt sich unter Umständen komplett auf das normale Festnetz verzichten, was weitere monatliche Einsparungen bedeutet. Zudem spart eine Festnetznummer auf dem Handy Kosten für den Anrufer, der nur so viel bezahlen muss, wie auch ein Anruf ins reguläre Festnetz kosten würde.

 

Auch gewöhnliche Tarife können Sparpotenzial bieten

Die Preise im Mobilfunksektor sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken, da der Markt heiß umkämpft ist. Somit können preisbewusste Studenten nicht nur bei speziellen Studententarifen fündig werden; auch bei den herkömmlichen Tarifen gibt es immer wieder interessante Angebote, mit denen sich auch mit knappem Budget zu günstigen Preisen mobil telefonieren oder das mobile Internet nutzen lässt. Unumgänglich ist da ein Vergleich des aktuellen Tarifangebots. Durch einen schnellen Blick auf Handytarife.org lassen sich übrigens viele Tarife unterschiedlicher Provider in einem unabhängigen Ranking ordnen und auf die eigenen Bedürfnisse ausrichten.

 

Prepaid-Karten als interessante Alternative

Vor allem für Gelegenheitsnutzer sind Prepaid-Tarife eine weitere interessante Alternative. Aufgrund der stets fallenden Preise im Mobilfunk kann man mittlerweile auch mit einer Prepaid-Karte günstig mobil surfen und telefonieren, in immer mehr Fällen sogar mit LTE-Geschwindigkeit. Bei den meisten Karten, die auf Guthabenbasis angeboten werden, lassen sich zudem weitere Pakete wie beispielsweise Datenpakete oder eine Auslandsoption hinzubuchen, die früher nur bei Verträgen mit einer Mindestvertragslaufzeit erhältlich waren.

 

Extratipp: Auf das Kleingedruckte achten

Leistungen im Rahmen von Handytarifen für Studenten sowie entsprechende Ermäßigungen sind stets an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, die man als Vertragsinhaber natürlich erfüllen muss. Entscheidet man sich also für einen speziellen Studenten-Handytarif, sollte man vorab die genauen Vertragskonditionen sorgfältig prüfen. Generell existieren auch bei Studenten-Handytarifen gewisse Altersbegrenzungen, die von Anbieter zu Anbieter variieren können. Mit spätestens 30 Jahren ist jedoch bei allen Anbietern Schluss.

Zudem ist es sinnvoll, sich zu informieren, was geschieht, wenn das Studium vor Ablauf der Vertragslaufzeit beendet wird. Unter Umständen muss man damit rechnen, in diesem Fall in einen regulären Tarif eingestuft zu werden, der deutlich kostenintensiver sein kann. Eine rechtzeitige Kündigung ist also wichtig, um mögliche Nachteile in Form von zusätzlichen Kosten zu verhindern.

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