Mehr finanzielle Freiheit mit einem Studienkredit - Studenten Umzugshilfe

Mehr finanzielle Freiheit mit einem Studienkredit

Wer kennt das Problem nicht? Gerade während des Studiums ist das Geld für viele Studenten meistens knapp, die Eltern können das Studium nicht unbedingt finanzieren und das BAföG reicht oft nicht aus, um den kompletten Lebensunterhalt zu bestreiten. Vor allem die Miete kann für so manchen Studenten ein finanzielles Problem werden.

Finanzielle Unabhängigkeit und knapper Wohnraum

Denn Wohnraum ist in vielen Universitätsstädten knapp und entsprechend teuer. Hinzu kommt die Tatsache, dass sich im Umfeld von großen und renommierten Universitäten gerne Start-ups und innovative Firmen ansiedeln, deren Mitarbeiter Wohnungen in der Nähe ihres Arbeitsplatzes suchen. Das wiederum verschärft natürlich auch die Wohnsituation für Studenten, die für ihr Zimmer entsprechend tiefer in die Tasche greifen müssen. In diesem Fall kann ein Studienkredit aus der finanziellen Klemme helfen. Hierfür gibt es folgende Möglichkeiten:

Der Studienkredit der KfW-Bank

Die KfW-Bank bietet einen Studienkredit an, womit Erststudierende ihren Lebensunterhalt finanzieren können. Grundsätzlich verzichtet die KfW-Bank bei der Vergabe eines Studiendarlehens auf eine Bonitätsprüfung oder sonstige Sicherheiten. Gewährt wird der Kredit hingegen im Fall einer Privatinsolvenz nicht. Ausbezahlt wird der Kredit in monatlichen Raten von 100 bis 650 Euro, jedoch werden die Zinsen bereits während der Auszahlungsphase abgezogen. Maximal erstreckt sich die Auszahlung über einen Zeitraum von bis zu 14 Monaten. Die Beiträge können allerdings in jedem Semester neu festgelegt werden. Nach dem Studium haben die Studenten eine sogenannte Karenzphase von sechs bis 23 Monaten, in der sie nichts zurückzahlen müssen, ansonsten haben sie bis zu 25 Jahre Zeit, um den Kredit zurückzuzahlen. Dieser Kredit lässt sich auch mit anderen Finanzierungsangeboten - wie etwa BAföG - kombinieren.

Der db-Studentenkredit der Deutschen Bank

Auch die Deutsche Bank bietet einen Studentenkredit an, welchen jeder Student an einer deutschen Hoch- oder Fachhochschule beantragen kann. In den ersten beiden Semestern ist es im Rahmen dieses Kredites allerdings nur möglich, maximal 200 Euro für die Studiengebühren und den Lebensunterhalt zu erhalten, in höheren Semestern ist ein Betrag von bis zu 800 Euro möglich. Ausgezahlt wird der Kredit für einen maximalen Zeitraum von fünf Jahren, wobei der Zinssatz variabel ist. Die anschließende Rückzahlung wird nach dem Studium vertraglich neu geregelt. Die erste Rate der Rückzahlung kann drei Monate nach dem Berufsstart erfolgen, wobei während des ersten Jahres nach dem Studium nicht zwingend eine Rückzahlung erfolgen muss.

Welche Risiken bringt ein Studienkredit mit sich?

Grundsätzlich birgt ein Studienkredit die Gefahr, dass sich die Studenten schon zu Beginn ihres Berufslebens überschulden können. Denn ein Studium ist noch lange keine Gewähr dafür, dass die Studenten anschließend auch tatsächlich einen Job finden und deshalb möglicherweise das Darlehen nicht zurückzahlen können. In jedem Fall sollten Studenten, die einen Studienkredit in Anspruch nehmen wollen, deshalb die Angebote sorgfältig miteinander vergleichen.

Diese Vor- und Nachteile bietet ein Studienkredit

Zu den Vorteilen eines Studienkredites gehört zweifellos, dass Studenten ihre Lebenshaltungskosten über das Darlehen finanzieren können. Allerdings sind die Auszahlungen gestaffelt. Deshalb wird in den ersten beiden Semestern üblicherweise auch nur ein Betrag von maximal 200 Euro ausgezahlt, während in späteren Semestern durchaus bis zu 800 Euro pro Monat ausgezahlt werden können. Die Zahlungen seitens der Bank werden allerdings nur während der Dauer des Studiums übernommen. Zu den Vorteilen zählt außerdem die Tatsache, dass das Einkommen der Eltern keinerlei Rolle spielt, wenn es um die Vergabe des Kredites geht. Zudem ist die Darlehenssumme gedeckelt, sodass die Studenten, welche den Kredit in Anspruch nehmen, sich nicht bis an ihr Lebensende verschulden.

Zu den Risiken zählt etwa die Tatsache, dass die Studenten den Zinssatz während der Auszahlungsphase nicht kalkulieren können, weil dieser variabel ist. Wichtig: Soll es letztlich ein Kredit sein, dann empfiehlt sich auch für Studenten unbedingt ein Online-Vergleich, wie ihn kreditvergleichonline.de und ähnliche Websites möglich machen. Ein großer Vorteil bei Online-Darlehen aller Art ist nämlich durchaus die hohe Vergleichbarkeit der einzelnen Anbieter (gilt natürlich bei allen Arten von Darlehen, nicht nur beim Studienkredit).

Das ist beim Vergleich wichtig

Welche  Kosten auf die Studenten durch einen Studienkredit tatsächlich zukommen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehört beispielsweise der Zinssatz. Studenten, die einen Kredit in Anspruch nehmen wollen, sollten in jedem Fall den Effektivzinssatz im Auge behalten. Der Grund: Hier sind alle Kosten enthalten, die durch das Darlehen tatsächlich entstehen.

Ist eine einkommensabhängige Rückzahlung vorgesehen, fallen keine Zinsen oder Tilgungsraten im klassischen Sinn an. Deshalb lassen sich derartige Studienkredite schlecht mit den Konditionen bei anderen Banken vergleichen. In diesem Fall müssen die ehemaligen Studenten nämlich einen gewissen Prozentsatz ihres Brutto-Gehaltes abbezahlen.

Studienabschlussdarlehen und andere Alternativen

Die älteste Form eines Studienkredites stellen übrigens die Studienabschlussdarlehen dar, die von der Wirtschaftshilfe der deutschen Studentenschaft in den 1920er Jahren angeboten wurden. Ein Studienabschlussdarlehen soll dem Studenten ebenso dabei helfen, seine Lebenshaltungskosten und eventuelle Studiengebühren zu bezahlen. Derartige Darlehensangebote sind allerdings oft regional beschränkt.

Studienfonds bieten sich als Alternative zu einem Studentenkredit an. Die entsprechenden Angebote werden allerdings nicht von Banken, sondern von Unternehmen erstellt. Diese sammeln Geld bei privaten Investoren ein, das sie an die Studenten auszahlen. Die Auszahlungen erfolgen flexibel, weshalb die Studenten während des Studiums individuell gefördert werden können. Der Unterschied zu einem Studiendarlehen: In diesem Fall müssen die Studenten das Geld, das sie erhalten haben, nach dem Berufseinstieg zurückzahlen. Sie müssen dann einen bestimmten Prozentsatz ihres Bruttogehaltes überweisen. Allerdings ist es auch möglich, dass der Studienfonds mit einem inhaltlichen Förderprogramm gekoppelt ist, sodass der Student insgesamt davon profitieren kann.

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