Vergleich Umziehen privat, mit Studenten oder Unternehmen - Studenten Umzugshilfe

Vergleich Umziehen privat, mit Studenten oder Unternehmen

Erfolgreich umziehen – privat, mit Studenten oder Umzugsunternehmer?

Wer seinen Umzug plant, wird sich wahrscheinlich helfen lassen. Ob private Helfer mitanpacken, eine Umzugsfirma oder studentische Umzugshilfen eingesetzt werden, hängt von vielen Kriterien ab. Mit dieser Checklist fällt die Entscheidung leichter:

Größe und Art des Haushalts

Wer vom Elternhaus in ein WG-Zimmer zieht, hat weniger zu schleppen als Paare oder Familien mit Wohnung oder Haus. Zu bedenken ist auch, ob Einbaumöbel an neue Räume angepasst werden müssen. Wenn ja, sind handwerklich begabte Familienmitglieder – oder eben Umzugs- und Handwerksprofis – hilfreich.

Gewicht, Maße und Wert besonderer Gegenstände

Angemessen gepackte, nicht überladene Umzugskartons, demontierte Selbstbaumöbel, Matratzen und Kleidung können die meisten Umziehenden mit Freunden selbst tragen. Bei sehr schweren Hausgeräten, großen Möbeln, die nicht zerlegbar sind, oder einem Klavier kann professionelle Hilfe Sinn machen. Zu prüfen ist auch, inwieweit von privaten Helfern verursachte Schäden versichert werden können – und welche Haftpflichtversicherungen gewerbliche Unternehmer anbieten.

Zeitrahmen für Vorbereitung und Umzug

Wer kaum Zeit hat, wird eher externe Umzugshelfer beauftragen als jemand, der Urlaub für das Packen, Aus- und Einziehen nehmen kann. Ein weiterer Aspekt sind fehlende Pufferzeiten: Wenn die alte Wohnung an dem Tag verlassen werden muss, an dem der Einzug in die neue Bleibe erfolgt – dann kann es sein, dass die Arbeit ohne Profi-Umzugshelfer nicht zu schaffen ist.

Entfernungen

Liegen alter und neuer Wohnort nur wenige Kilometer voneinander entfernt, kann ein mittelgroßer Hausstand mit mehreren Kleintransporter- oder PKW-Fahrten bewegt werden. Bei weiten Distanzen oder internationalen Umzügen ist es einfacher, alles in einem großen LKW transportieren zu lassen.

Lage der alten und neuen Wohnung

Leicht zugängliche Räume und kurze Wege erleichtern das Tragen des Hausrats, auch für Laien. Wer hingegen beim Aus- oder Einzug enge Treppenhäuser vor sich hat, benötigt eher externe Umzugshelfer.

Verfügbarkeit, Motivation und Fähigkeiten der Helfer

Wer hat Zeit? Und Lust? Wer hat Zeit und Lust, aber „Rücken“? Glücklich schätzt sich, wer Eltern, Geschwister oder gute Freunde hat, die begnadete Heimwerker sind und gerne körperlich arbeiten. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass sich eventuell untrainierte Umzugshelfer nicht übernehmen.

Verfügbare Fahrzeuge und Umzugsmaterial

Wenn in der eigenen Firma oder im Freundes- und Verwandtenkreis große Autos, Kleintransporter, Anhänger oder ein kleiner LKW verfügbar sind, fällt der selbst organisierte Umzug leichter. Alternativ können Umzugstransporter angemietet werden – oder es wird ein Unternehmen, das über den nötigen Fuhrpark verfügt, beauftragt.

Budget

Ein Umzug mit privaten Helfern wirkt auf den ersten Blick günstiger, als wenn eine Firma beauftragt wird. Dabei ist zu bedenken, dass den Helfern mit einer Gegenleistung gedankt werden sollte. Laut einer in der Grafik zusammengefassten Studie zum „Umzug 2017“ umfasst dies bei 76% der privat organisierten Umzüge Speis und Trank während des Umzugs. 39% bedanken sich mit einem aufwändigen Essen bei den durchschnittlich fünf privaten Helfern. Bei 37% kommt die Einweihungsparty hinzu – und immerhin noch 14% danken die Hilfe mit Geld.

Ein guter und wirtschaftlich sinnvoller Kompromiss zwischen privat und gewerblich organisierten Umzug können studentische Umzugshelfer sein.

 

 

Noch keine Kommentare bis jetzt.

Einen Kommentar schreiben