Die erste Wohnung einrichten – so einfach geht’s - Studenten Umzugshilfe

Die erste Wohnung einrichten – so einfach geht’s

Ziehen Sie bei Ihren Eltern aus? Allein oder mit Ihrem Freund oder Freundin zusammen? Sind Sie schon dabei, zu planen, was Sie alles noch benötigen? Unser Tipp: Fangen Sie rechtzeitig an und beschränken Sie sich aufs Wesentliche. Dann wird der Umzug in die ersten eigenen vier Wände kein Stress. Und er muss auch kein Vermögen kosten. Sie entscheiden, was Sie bei Ihrem ersten Umzug oder Auszug von zuhause mitnehmen oder was Sie sich noch kaufen (oder für eine Übergangszeit leihen). Hier ein paar Anregungen. Bitte wählen Sie einfach die Ideen aus, die zu Ihnen und Ihrer neuen Wohnung passen:

1. Haben Sie einen Plan?

Das klingt „spießig“, macht aber Sinn: Erstellen Sie eine Liste, was Sie alles bereits haben, was Sie dringend noch für die ersten Tage in den neuen Wohnräumen brauchen und was („nice to have“) später hinzukommen kann. Denn für ein bequemes Leben wird oft weniger gebraucht als gedacht. Zu den Basics gehören zum Beispiel eine bequeme Schlafstatt, Aufbewahrungsmöglichkeiten für Kleidung, eine Küche, Waschmaschine, WLAN. Wenn Sie mit Ihrem Partner zusammenziehen, stimmen Sie sich sicher genau ab, wer was einbringt – so vermeiden Sie, dass Sie vieles doppelt haben, oder dass Sie etwas kaufen, was der Partner schon hat. Wer in eine WG zieht, kann sich vorher ein Bild machen, was (besonders in der Küche) schon da ist. Das klingt noch „spießiger“, macht aber auch Sinn: Fragen Sie Ihre Eltern, Oma, Opa oder Freunde, die bereits eine eigene Wohnung haben, nach ihren Erfahrungen.

Halten Sie alles auf einer Checkliste fest!

2. Neue Möbel? „Die können warten."

Klar, der Wunsch ist verständlich: Wer sich das erste Mal selbst einrichtet, möchte die vier Wände so gestalten, dass es seiner Persönlichkeit entspricht und schön aussieht. Da ist es vielleicht nicht so „cool“, alte Jugendmöbel mitzunehmen. Tun Sie es trotzdem. Das ist günstiger (und nebenher auch noch zeitsparend in der stressigen Umzugsphase), als wenn Sie alles neu kaufen. Ergänzen Sie die Einrichtung mit Möbeln vom Gebrauchtmarkt, oder möbeln Sie „Sperrmüllmöbel“ mit Schmirgelpapier, Politur, Lackpinsel oder Spraydose auf. Das ist nicht nur supergünstig, sondern kreativ und individuell. Vielleicht kaufen Sie noch einige günstige Wohnaccessoires, Lampen oder Kleinmöbel, wenn Sie gerne etwas Neues aufstellen möchten. Wenn Sie dann nach einigen Monaten richtig in Ihrer neuen Wohnung „angekommen“ sind (oder wenn Sie Geld übrighaben), können Sie Ihre nagelneuen Wunschmöbel kaufen…

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3. Kücheninventar – „Frag‘ mal die Mutti“

… oder die Schweden. Mit wenigen Gegenständen können Sie sich nicht nur lecker Kaffee nach der ersten Nacht in den neuen Räumen kochen. Auch Spaghetti, Salat, Spiegelei und andere Leckereien bekommen Sie mit einer Grundausstattung in Ihrer neuen Küche hin. Dazu gehören zwei bis drei Töpfe, Pfanne, Sieb, Kochbesteck, ein Satz Gabel, Messer, Löffel, einige Teller, tiefe Teller, Schüsseln, Tassen und Gläser. nichts, wenn bei der Einweihungsfeier mal etwas zu Bruch geht.Auch Schneidebrett, Sparschäler und Küchenmesser, Dosen- und Flaschenöffner sollten dazugehören. Vieles haben Eltern, Großeltern oder andere Verwandte sicher doppelt und dreifach und geben es gerne ab. Auf Flohmärkten oder im Web finden Sie diverse Gebrauchtartikel, die sich einfach reinigen und weiterverwenden lassen. Oder Sie nutzen die praktischen Startersets, die ein großes schwedisches Möbelhaus und andere anbieten. Bei den günstigen Preisen macht es nichts, wenn bei der Einweihungsfeier mal etwas zu Bruch geht.

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4. Medien – WLAN ist das Wichtigste

Sicher haben Sie neben Smartphone auch ein Tablet, Laptop und Bluetooth-Lautsprecher. Sie brauchen also nur dafür zu sorgen, dass Sie möglichst gleich beim Umzug die Internetverbindung und der WLAN-Router stehen. Dann können Sie sofort skypen, surfen, übers Web fernsehen und Ihre Lieblingsmusik bei der Einweihungsparty spielen. Ein Flachbildfernseher, Festnetztelefonie oder eine hochwertige Audioanlage können ja später noch folgen.

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5. Umziehen und renovieren leicht gemacht

Sicher werden Sie, insbesondere wenn Sie noch studieren oder in der Ausbildung sind, kein riesiges Budget für Ihren Umzug haben. Sie und Ihre Freunde werden wahrscheinlich viele Arbeiten selbst übernehmen, und auch Eltern helfen meist tatkräftig mit. Werkzeug zum Anbauen von Lampen und Regalen, Tapeziertisch, Pinsel und mehr können Sie eventuell von Ihren Eltern oder Freunden leihen. Falls Sie noch mehr Hilfe benötigen – sparen Sie sich die Kosten für Fachbetriebe. Schon für 10 Euro pro Stunde zuzüglich einer geringen Vermittlungsgebühr können Sie Studenten buchen, die Ihnen helfen. Beim Packen, Umziehen und auch Malen und Tapezieren der neuen Wohnräume.

Viel Erfolg!

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