Entrümpelung bei Wohnungen von Senioren - Studenten Umzugshilfe

Entrümpelung bei Wohnungen von Senioren

Entrümpelung wegen Umzug, Krankheit oder Trauerfall

Steht bei Ihren Eltern oder Großeltern eine Veränderung an? Vielleicht ein Umzug in eine kleinere Wohnung nach dem Verlust eines Partners? Oder möchte oder muss einer Ihrer Verwandten in ein Alten- oder Pflegeheim übersiedeln? Dann ist es oft nötig, die vorherigen Wohnräume oder das alte Haus zu entrümpeln. Diese aufwändige Arbeit fällt auch an, wenn ein Familienmitglied leider verstorben ist und die Wohnung aufgelöst werden muss.

In jedem Fall fällt bei einer Entrümpelung viel Arbeit an

Insbesondere in Wohnräumen, Reihen- oder Einfamilienhäusern von älteren Menschen hat sich über die Jahrzehnte oft ein beträchtlicher Hausstand angesammelt. Manchmal haben Senioren auch keine Lust oder Kraft mehr, ihre früher vielleicht sehr ordentliche Wohnung in Schuss zu halten. Die Folge können große Aktenberge, unaufgeräumte Küchen, übervolle Schränke, Werkstätten oder Garagen sein. Wenn die Senioren körperlich oder geistig nicht mehr in der Lage sind, alles selbst zu sortieren und zu entrümpeln, ist praktische Hilfe nötig. Machen Sie nicht alles selbst. Sondern lassen Sie sich von tatkräftig anpackenden Studenten helfen. Das ist oft wesentlich günstiger, als wenn Sie ein gewerbliches Unternehmen beauftragen. Außerdem behalten Sie beziehungsweise ihre Eltern oder Großeltern die volle Kontrolle, was mit den Sachen geschieht. Sie können gemeinsam und in Ruhe eine Vorauswahl treffen – welche liebgewonnenen oder wichtigen Dinge mit umziehen, was eingelagert und aufbewahrt wird, oder was entsorgt oder verkauft werden kann.

Hier finden Sie vier Anregungen, mit denen die Entrümpelung für alle Beteiligten klar und stressfrei organisiert werden kann:

1. Einbeziehen des oder der Senioren
Nehmen Sie sich auf jeden Fall vorab Zeit, mit ihren Angehörigen die Entrümpelung zu besprechen. Insbesondere, wenn jemand gesundheitlich stark und schnell abbaut, ist es wichtig, möglichst gemeinsam Entscheidungen zu treffen – so lange die betroffene Person das noch kann. Das ist wesentlich einfacher, als später im Sinne des Betroffenen zu entscheiden, wenn dieser beispielsweise an fortschreitender Demenz erkrankt ist. Auch wenn Sie Ihre Eltern oder andere ältere Mitmenschen, denen sie beim Entrümpeln helfen, gut kennen: Fragen Sie gezielt nach, was diesen wirklich viel bedeutet. Denn wenn Vater, Mutter, Oma oder Opa „ins Heim“ umziehen, sollten sie unbedingt einige liebgewonnene und vertraute Möbel, Bilder, Geschirr und ähnliches bei sich haben.

2. Verwandte beteiligen
Wenn Sie Geschwister haben, sollten diese von Anfang mit einbezogen werden. Im Idealfall sind sie bei der Entrümpelung dabei. Das gilt selbstverständlich auch für einen Partner, wenn ein Mensch verstorben ist, sofern der oder die Hinterbliebene seelisch und körperlich dazu in der Lage ist. Das ist nicht nur eine große Hilfe, sondern erleichtert auch die Entscheidung über die Verwendung des Hausrates. Versuchen Sie, möglichst vorab zu klären, „wer aus der Familie was bekommt“. So vermeiden Sie aufwändige Abstimmung während der Entrümpelung oder gar Erbstreitigkeiten.

3. Dokumentieren
Bei allem Hausrat oder Wertsachen von Verstorbenen, deren Verbleib nicht vorab geklärt werden konnte, gilt: Fertigen Sie eine Liste und/oder Handyfotos an. So können Sie diese Dinge einlagern und später mit Verwandten abstimmen, was damit geschieht. Dies gilt insbesondere für die vielen kleinen Dinge eines Haushalts, deren Verbleib nicht im Detail testamentarisch geregelt wurde. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Ihnen niemand vorwerfen kann, sich etwas „unter den Nagel gerissen“ zu haben. Auch, wenn Sie und Ihre Geschwister oder andere Erben ein gutes Verhältnis haben – schon kleine Unstimmigkeiten über falsches Aufteilen können den Familienfrieden nachhaltig belasten. Neben Haushaltsgegenständen und Möbel mit materiellem Wert sollten Sie auch auf ideelle Werte achten. Häufig haben Geschwisterkinder zu einzelnen Gegenständen, die in der eigenen Kindheit eine hohe Bedeutung hatten, ein sentimentales Verhältnis. Es wäre schade, wenn zum Beispiel ein alter Kinderteller oder Teddy versehentlich beim Entrümpeln entsorgt wird, an dem liebevolle Erinnerungen hängen. Dasselbe gilt natürlich auch für Bilder, Tagebücher und ähnliches eines Verstorbenen, die für den verbliebenen Partner und die Kinder- und Enkelgeneration eine wertvolle Erinnerung sind. Falls Ihnen Kosten entstehen, für Entrümpelungshelfer oder Einlagerung, bewahren Sie die Belege. Stimmen Sie sich rechtzeitig mit anderen nahen Angehörigen über eine sinnvolle Kostenteilung ab.

4. Prioritäten setzen
Wie bei jedem Umzug auch, gilt beim mühsamen Entrümpeln von Wohnungen und Häusern: Entscheiden Sie, gegebenenfalls zusammen mit den betagten Bewohnern und Angehörigen, klar und beherzt, was „weg kann“. Nutzen Sie zum Beispiel unsere kostengünstigen, studentischen Helfer, um die Räume schnell leerzuräumen. Gegenstände, die weder einen materiellen noch einen emotionalen Wert haben, sollten schnell aussortiert und umweltgerecht entsorgt werden. Dazu gehören zum Beispiel Farbreste, Werkzeugkästen voller verrosteter Schrauben, angestoßenes Porzellangeschirr, alte Bücher ohne antiquarischen Wert und so weiter. Vielleicht finden Sie ja auch Bedürftige, Gebrauchtkaufhäuser oder Flüchtlingsbetreuer, die zum Beispiel Möbel oder Fahrräder gebrauchen können.

 

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