Umzugstransporter – Tipps für einfaches und günstiges Mieten - Studenten Umzugshilfe

Umzugstransporter – Tipps für einfaches und günstiges Mieten

Die richtige Wagengröße mieten und Kilometerbedarf planen

Bei kurzen Entfernungen kann es Sinn machen, mehrmals zu fahren. Beträgt die Entfernung von Ihrem alten Domizil zu Ihrer neuen Wohnung jedoch viele hundert Kilometer? Dann sollten Sie möglichst nur einmal fahren. Entsprechend großzügig sollte das Volumen, das der Umzugstransporter bietet, eingeplant werden. Notieren Sie sich auch die Fahrzeuglänge Ihres Wunschtyps. Die benötigen Sie eventuell, wenn Sie planen, wo das Fahrzeug beim Aus- und Einzug stehen soll – oder wenn ein spezieller Dienstleister Ihnen eine praktische Halteverbotszone direkt vor der Tür einrichtet.

Denn es wäre ärgerlich, wenn sie wegen weniger Umzugsgüter, die bei der ersten Tour nicht mehr hineinpassen, ein zweites Mal fahren müssen. Das kostet viel Zeit und Geld. Da lohnt es sich wahrscheinlich, lieber ein etwas größeres Fahrzeug anzumieten.

Häufig sind, wie zum Beispiel bei SIXT, 100, 300 oder 500 Kilometer in der Tagesmiete enthalten. So können Sie schon vorab ermitteln, welcher Kilometertarif für Ihre konkrete Strecken am günstigsten ist, oder ob sich ein Nachzahlen pro einiger überzähliger Kilometer lohnt. Falls Sie viele schwere Geräte, Möbel oder Kartons haben, lohnen sich oft „7,5-Tonner“ mit Hebebühne.

Versuchen Sie den Platzbedarf und das Gewicht grob abzuschätzen

Bedenken Sie auch, dass Sie meist mehr Umzugskartons haben werden als ursprünglich geplant. Und dass diese nicht zu schwer bepackt sein sollten, um Ihre sowie die Muskeln und Bandscheiben der Umzugshelfer zu schonen. Versuchen Sie auch, den Raumbedarf von Möbeln, auch von zerlegten Selbstbaumöbeln, einzuschätzen. Bedenken Sie, dass beim Stapeln nicht alles (vor allem nicht alles Schweres) aufeinandergestellt werden kann. Auf die schwere Waschmaschine passen im Umzugswagen zum Beispiel nur noch leichte Kartons.

Planen Sie eine „Reserve“ mit ein, und übernehmen Sie das sorgfältige, platzsparende Beladen selbst. Oder überlassen Sie es dem Umzugshelfer oder dem Angehörigen, der damit die besten Erfahrungen hat.

Achten Sie auch auf das zulässige Gesamtgewicht und die erlaubte Zuladung des Fahrzeugs. Bei „normalem“ Hausrat wird das meist nicht überschritten. Wenn Sie jedoch mit vielen schweren Antiquitäten oder Dutzenden Bücherkartons umziehen, können das Maximalgewicht oder auch die Achslast überschritten werden.

Alternativen prüfen

Haben Sie Chefs oder Kollegen, die Ihnen günstig einen Firmen- oder privaten Transporter leihen? Haben Sie viele Freunde mit Kombis oder Anhänger, die einspringen? Kleinere Mengen von Umzugsgut, Computer oder persönliche Gegenstände, können gut mit dem Auto transportiert werden. Überschätzen Sie jedoch die Kapazitäten nicht.

Insbesondere beim Nutzen von eigenen Autos oder auch denen von Freunden besteht das Risiko, dass das Fahrzeuginnere durch Sperrgut zerkratzt oder anderweitig beschädigt wird. Das kann zu Ärger führen oder Freundschaften belasten, oder zu hohen Kosten, um den Schaden zu beseitigen. Insbesondere das Raumangebot von Wohnmobilen, die über eine richtige Einrichtung verfügen, wird häufig unterschätzt. Oder es werden Sachen lose hineingestellt, die dann beim Fahren Schaden nehmen oder das Innere beschädigen.

Nutzen Sie die Angebote der Vermieter

Falls Ihr Umzugstermin Wochen oder Monate vorher ganz genau feststeht: Viele Vermieter von Umzugstransportern bieten günstige Frühbuchertarife. Manchmal lohnt es sich, einen Wochenend-Spezialpreis zu buchen. Dann haben Sie den Wagen noch am Sonntag zur Verfügung, falls Sie am Samstag nicht alles schaffen. Falls Sie den Wagen länger zur Verfügung haben, zum Beispiel schon einen Tag vor oder nach dem Umzug, können Sie auch gleich andere Fahrten erledigen: Dann könnten Sie beispielsweise sperrige alte Sachen zum Recyclinghof bringen oder neue Möbel kaufen. Wenn Sie mit kurzen Wegen und einer „Tour“ umziehen, können sich statt Tagestarifen auch Stundenpreise rechnen.

Prüfen Sie auch die Möglichkeiten für eine kostenfreie Umbuchung und Stornierung, falls doch etwas dazwischenkommt. Wenn es irgendwie möglich ist, geben Sie den Umzugstransporter an der gleichen Mietstation wieder ab. Denn für die Rückgabe an einer anderen Station berechnen die meisten Vermieter hohe Aufschläge.

Weitere Fahrer, Versicherungen und Zubehör

Prüfen Sie, welche Versicherungen Sinn machen: Vollkasko- und Diebstahlschutz, Personen-Unfall-Schutz oder Reifen- und Scheibenschutz. Eine pauschale Empfehlung ist nicht möglich. Entscheiden Sie nach Ihrem persönlichen Risiko-Empfinden, ihrer (Fahr-)Erfahrung mit der gewählten Transporterklasse. Auch die voraussichtlich zurückgelegten Strecken und durchfahrenen Gebiete spielen eine Rolle. Zum Beispiel kann im Stadtverkehr mit dem Mercedes Sprinter oder VW Crafter leicht mal „anecken“, wer sonst nur Kleinwagen fährt. Dann kann es schnell teuer werden, wenn statt Vollkasko- eine Haftpflichtversicherung mit hoher Selbstbeteiligung gewählt wurde.

Melden Sie auch Zusatzfahrer an – für den Fall, dass Sie eventuell nicht fahren können. Dies können Angehörigen oder auch studentische Umzugshelfer sein. Bitte beachten Sie, dass die Helfer beim Abholen mit zur Mietwagenstation kommen. Dort müssen sie ihren gültigen Führerschein vorzeigen.

Wenn Sie noch Spanngurte oder Decken benötigen, können Sie bei manchen Autovermietern gleich ein Umzugspaket dazu buchen. Meist ist es günstiger, ihren Umzugsbedarf bei einem Umzugsshop zu bestellen. Dort können Sie ihrem Bedarf entsprechend auswählen, was Sie brauchen. Und Sie erhalten Kartons in verschiedenen Größen. Sorgen Sie auch für Sackkarre(n) und weiteres Zubehör, dass ein effizientes, material- und rückenschonendes Transportieren erleichtert.

Zur Übernahme und Rückgabe

Lassen Sie sich gegebenenfalls vom Mitarbeiter das Fahrzeug kurz erklären. Prüfen Sie, ob es Schäden hat, die nicht im Übernahmeprotokoll vermerkt sind. Werfen Sie auch einen Blick auf die Reifen. In der Regel achten seriöse Markenvermieter auf den korrekten Reifenfülldruck. Falls Sie ihn lieber überprüfen, machen Sie das an der nächstgelegenen Tankstelle, sodass das Fahrzeug nur eine kurze Strecke lang bewegt wurde.

Wie bei jedem Mietwagen, sollte der Umzugstransporter vollgetankt zurückgegeben werden. Denn wenn die Vermieter es betanken müssen, werden meist höhere Kosten pro Liter Diesel (oder Benzin) fällig. Falls Sie das Fahrzeug außerhalb der Öffnungszeiten zurückgeben, lassen Sie sich zeigen, wo Sie den Schlüssel sicher hineinwerfen können.

Denken Sie an die Gesundheit aller Beteiligten

Wenn schwere Sachen getragen oder „gerollt“ werden, sollten die Umziehhelfer Sicherheitsschuhe tragen, falls ihnen etwas auf die Füße fällt. Besorgen Sie beispielsweise Handschuhe für alle. Falls Sie ein Fahrzeug mit Hebebühne mieten, sehen Sie sich die Sicherheits- und Bedienhinweise genau an. Achten Sie vor allem darauf, dass keiner von der Bühne oder der Ladefläche fällt – die meisten, die helfen, sind an diese Arbeiten nicht gewöhnt! Beim Fahren ist klar: Nehmen Sie nur so viele Helfer im Miettransporter mit, wie erlaubt sind (und natürlich angeschnallt). Denken Sie gegebenenfalls an Kindersitze.

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