5 Gründe, warum es sich lohnt, nach Hannover zu ziehen

Die niedersächsische Landeshauptstadt bietet vielen Familien, Studenten, Paaren oder Singles ein neues Zuhause. Ob zum Studium, für den neuen Job oder der Liebe wegen – zu den ganz persönlichen Gründen, den Umzug nach Hannover zu wagen, kommen (mindestens) diese 5 dazu:

Die Wirtschaft

Hannover ist nicht nur Gastgeber der größten Industriemesse der Welt, sondern auch Heimat großer Maschinenbaukonzerne – wie zum Beispiel Komatsu. Der japanische Baumaschinenkonzern führt den traditionsreichen Standort der einstigen Hanomag-Werke weiter. Der milliardenschwere Touristikriese TUI ist ebenso in Hannover zuhause wie das Nutzfahrzeugwerk von Volkswagen. Große Banken und Versicherungen, zahlreiche Handelsunternehmen und öffentliche Betriebe stehen ebenfalls für die Stärke des Wirtschaftsstandortes Hannover. Die Region Hannover ist zudem nicht nur die Heimat von Ex-Kanzler Gerhard Schröder, EX-Bundespräsident Wulff und der international erfolgreichen Rockgruppe Scorpions – sondern auch von bedeutenden Unternehmerpersönlichkeiten. Martin Kind baute von hier aus sein in Deutschland führendes Unternehmen für Hörgeräte auf. Der von Dirk Roßmann (mit „ß“) begründete Drogeriemarktkonzern Rossmann (mit Doppel-S) ist hier zuhause. Ein Urgestein der hiesigen Wirtschaft ist auch die „Keks-Dynastie“ Bahlsen.

Die Verkehrsverbindungen

Ein dichtes lokales Bahn- und Busnetz erleichtert den Alltag von Neu- und Alt-Hannoveranern. Stadtteile wie Laatzen, umliegende Orte wie Großburgwedel, Wunstorf, Peine, Lehrte oder der Flughafen Langenhagen sind ebenfalls gut angebunden. Zwei wichtige Autobahnen kreuzen sich in Hannover – die A 2 Richtung Dortmund beziehungsweise Berlin und die A7. Sie führt in Richtung Norden nach Hamburg und in südlicher Richtung nach Kassel. Das Messegelände in Hannover, das als größtes der Welt gilt, ist per Bahn und über den Messeschnellweg erreichbar. Das Pendeln in die großen Städte der Metropolregion Hannover, zum Beispiel nach Braunschweig, zum VW-Werk in Wolfsburg, in die Domstadt Hildesheim oder nach Göttingen, ist per Auto oder Zug einfach möglich. Das Bahnangebot der DB wird durch private Bahngesellschaften ergänzt: Die blaugelben Züge des „Metronom“ verkehren, gut getaktet, nach Celle, Uelzen oder in die Universitätsstadt Göttingen. Mit „ERIXX“ geht es in die Lüneburger Heide, zum Beispiel nach Bad Fallingbostel oder Soltau. Und für Dienst- oder Städtereisende ist die Lage im ICE-Netz der Deutschen Bahn interessant: Berlin, Bremen und Hamburg sind mit dem ICE ab Hannover Hbf in deutlich weniger als zwei Stunden erreichbar.

Die grüne Großstadt Hannover

Die Metropole mit rund einer halben Million Einwohner begeistert mit zahlreichen Parkanlagen: Direkt zwischen dem berühmten Rathaus von Hannover, das mit Kuppeldach und Erkern fast wie ein Schloss aussieht, und dem Maschsee liegt ein besonders beliebter Park. Die Herrenhäuser Gärten wiederum sind eine barocke Gartenpracht, die es so in Norddeutschland nicht noch einmal gibt. Und wer an den grünen Rand Hannovers zieht, freut sich über eine meist flache, fahrradfreundliche Landschaft, die von der Landwirtschaft geprägt ist. Hannover liegt am Südrand der Norddeutschen Tiefebene – aber Sie können mit der S-Bahn ins Mittelgebirge fahren. Zum Beispiel in die Fachwerk- und Rattenfänger-Stadt Hameln im Weserbergland. Oder sie nehmen den Leineradweg, um das sanft geschwungene Leinebergland zu erkunden.

Die Hochschullandschaft

Hannover verfügt über mehrere Universitäten und Fachhochschulen: Die größte ist die Leibniz-Universität. Ob Betriebswirtschaft, Sprachen, Pädagogik, Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik oder Medizin – in Hannover kann man fast alles studieren. Die Leinestadt ist zudem einer der bedeutendsten Studienorte für Tiermedizin in ganz Europa. Was neben den vielfältigen Bildungsangeboten ebenfalls viele Studenten aus Deutschland, Europa und der Welt anzieht: Der Wohnungsmarkt ist nicht ganz so angespannt wie in den vier deutschen Millionenstädten. Ein weiterer Vorteil: Die Wege zur Studien- oder Ausbildungsstätte sind in Hannover, verglichen mit denen in Berlin, Hamburg, München oder Köln, oft kürzer.

Die Feste und die Kultur

Das größte Seefest Deutschlands steigt nicht am Berliner Wannsee oder am Bodensee – sondern am Maschsee. Und weil in Niedersachsen gerne groß gefeiert wird, findet in Hannover auch das weltgrößte Schützenfest statt. Wer ganzjährig Party machen möchte, erkundet Hannoveraner Szenekieze. Trotz starker Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg sind viele Straßen in Hannover von prachtvollen Gründerzeitbauten geprägt, auch einige Fachwerkhäuser wurden liebevoll erhalten. Ob in der Altstadt, in List oder anderen Vierteln Hannovers: Auf unzähligen kleinen Bühnen und in Clubs wird gefeiert, getanzt und Musik gemacht. Wer Varieté liebt, besucht das GOP. Die Hannoveraner Institution ist, auch dank Theatergründungen in weiteren Städten, bundesweit bekannt. Die Oper, mehrere Theater, das Sprengel-Museum sowie viele weitere Heimstätten der Hochkultur runden das große Angebot ab. Zur Kultur gehört für viele Hannoveraner auch der Kult-Fußballclub der Stadt: Hannover 96 spielt fast durchgängig in einer der beiden höchsten deutschen Spielklassen. Wem es lieber aufs Wasser zieht, braucht nicht an die Nord- oder Ostsee zu fahren: Denn auf dem Maschsee können Sie paddeln gehen, rudern oder den Segelschein machen! Und im nahen Steinhude, bei Neustadt am Rübenberge, wartet sogar ein echtes „Meer“ auf Bade- und Wassersportfans!

 

 

Fotoquelle: Pixabay

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