Mieten, ummelden, einziehen: Alles was man wissen muss

Bei einem Umzug kommt es in hohem Maße auf eine strukturierte Planung und Vorgehensweise an. Sobald der Mietvertrag für die neue Wohnung unterschrieben und der alte Vertrag gekündigt wurde, stehen in der Regel bis zu dem eigentlichen Umzugstermin noch rund drei Monate Zeit zur Verfügung. Diese sollte gut genutzt werden, da die anfallenden Arbeiten sich oft als zeitintensiver erweisen, als zu Beginn angenommen wird.

Beispielsweise kann mit einer Entrümpelung der alten Wohnung gar nicht früh genug begonnen werden. Im Speicher und im Keller sammeln sich über die Zeit oft viele Dinge an, die in Vergessenheit geraten. Der Umzug in die neue Wohnung ist genau der richtige Zeitpunkt, um ordentlich auszumisten und sich von unnötigem Ballast zu trennen. Wie das funktioniert und was darüber hinaus noch bei einem Umzug beachtet werden muss, zeigt der folgende Beitrag.

Das Ausmisten der alten Wohnung

Auf dem lokalen Wertstoffhoff können bereits viele Dinge entsorgt werden. Handelt es sich um Gegenstände, die an sich noch gut erhalten sind, können diese natürlich auch noch weiterverkauft oder bei einem Sozialkaufhaus abgegeben werden. Generell ist es empfehlenswert, den Hausrat im Zuge des Ausmistens in die Kategorien „Behalten“, „Entsorgen“ und „Verkaufen“ aufzuteilen.

Für die Abgabe von Dingen auf dem Wertstoffhoff können durchaus überschaubare Gebühren anfallen. Im Hausmüll sollten die ausrangierten Gegenstände dennoch keinesfalls entsorgt werden. Falls noch ausreichend Zeit zur Verfügung steht, kann auch der Sperrmüll für eine Abholung vor der Haustür bestellt werden.

Das Packen der Kisten

Ein guter Richtwert ist davon auszugehen, dass man pro erwachsene Person 20 Umzugskartons und mindestens 10 Kartons für den allgemeinen Hausrat rechnen kann. Eine andere Methode ist pro Quadratmeter einen Karton zu planen. Das Packen sollte ebenfalls bereits frühzeitig begonnen werden. Gestartet wird dabei mit Dingen, die nicht mehr täglich benötigt werden, wie beispielsweise CDs, Fotoalben oder Bücher.

Grundsätzlich sollte eine Umzugskiste nicht schwerer als 20 Kilogramm sein. Auch ist ein Vollpacken der Kartons bis unter den Deckel nicht empfehlenswert. Besser ist es, ein paar mehr Kartons zu nutzen und in diesen schwere und leichte Gegenstände ausgewogen zu verteilen.

Für Teller und Gläser gilt, dass diese in die Kartons immer senkrecht und dicht gepackt werden sollten. Hohlräume können mit Zeitungspapier ausgelegt werden. Diese Kisten sollten auch besonders auffällig gekennzeichnet werden, sodass alle Umzugshelfer sofort identifizieren können, dass sich in diesen Kartons zerbrechlicher Inhalt befindet.

Die neue Adresse

Wenn der gesamte Hausrat, der nach einer ordentlichen Entrümpelung der alten Wohnung noch übrig geblieben ist, in Kisten verpackt und in die neue Wohnung transportiert wurde, ist es spätestens an der Zeit, die neue Adresse an den wichtigsten Stellen mitzuteilen. Idealerweise geschieht das allerdings schon vor dem Umzug selbst.

Eventuell ist es auch nötig, alte Verträge zu kündigen. Die Ummeldung bei dem Einwohnermeldeamt muss innerhalb einer Woche nach dem eigentlichen Umzug vorgenommen werden. Eine Abmeldung in der alten Gemeinde ist heutzutage nicht mehr notwendig.

Um der Post die Adressänderung mitzuteilen und einen entsprechenden Nachsendeauftrag einzurichten, reicht in der Regel ein Vorlauf von fünf Tagen aus. Dies kann sowohl in einer Filiale als auch Online erledigt werden.

Alle Vertragspartner, mit denen sich der Vertrag aufgrund des Umzugs nicht ändern, wie beispielsweise die Bank, die Versicherung oder der Mobilfunkanbieter, müssen ebenfalls über die neue Adresse in Kenntnis gesetzt werden.

 

Bildquelle: Pixabay

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