Umzug zu teuer? Diese 7 Tipps helfen

Die Angebote professioneller Helfer zu vergleichen spart zwar ein Paar Euro, wer allerdings wirklich auf das Geld achten muss oder mit einer teuren Sofalandschaft liebäugelt, kann durch eigene Arbeit, etwas Planung und ein paar Tricks bis zu einigen hundert Euro einsparen. Doch wie spart man, ohne die Nerven des Bekanntenkreises zu sehr zu belasten? Wo steckt Potential zum Sparen und wie können die stressigsten Arbeiten gut bewältigt werden?

Umzug zu teuer? Diese 7 Tipps helfen!

Ob durch die Hilfe von Freunden oder geschickte Planung, so kann bei Umzug und Renovierung gespart werden.

1. Freunde und Familie einspannen

Umso mehr Helfer am Umzugstag zur Verfügung stehen, umso angenehmer wird die Arbeit für alle. Die Aufgaben sollte unter den Helfern nach Kompetenzen verteilt werden, sodass die betagte Großmutter eher ein paar Gläser einpackt, als die Schrankwand schleppt. Um die Helfer und deren Zeit nicht unnötig zu belasten, werden alle möglichen Arbeiten vorab ausgeführt. Dazu gehört einpacken, zerbrechliche und teure Gegenstände vorab selbst in die neue Wohnung bringen und alles so weit wie möglich auseinanderbauen. Mit ausreichend Verpflegung und einem angemessenen (vielleicht auch materiellen) Dankeschön nimmt niemand den Umzug übel.

2. Umzugsmaterialien

Ein neuwertiger Umzugskarton aus dem Baumarkt kostet je nach Größe bis zu 5,- EUR pro Stück. Da kaum jemand die alten Umzugskartons über viele Jahre im Keller lagert, bis sie wieder benötigt werden, kann die Anschaffung in der Summe teuer werden. Sparpotential zeigt sich in den Bananenkisten des Supermarkts um die Ecke und indem nach Kartons und anderen Materialien gesucht wird, die verschenkt oder aus zweiter Hand verkauft werden.

3. Gebraucht und günstig heißt nicht billig

Gebraucht zu kaufen bedeutet neben Umzugskartons auch eine Ersparnis, wenn noch Kleinigkeiten für die neue Wohnung benötigt werden. Ob ein Esstisch, passende Küchengeräte oder eine Waschmaschine, der Kauf aus zweiter Hand zeigt sehr großes Sparpotential und ermöglicht es auch, dass Übergangslösungen gefunden werden, bis genug Geld für das neue Mobiliar zur Verfügung steht. Die Second-Hand Märkte bieten On- und Offline auch oft Materialien für die Renovierung, so z.B. angebrochene Farbeimer, welche noch für das Streichen eines Zimmers genügen.

4. Günstiger Renovieren - Sparpotential dank Rechtsprechung

Das Renovieren der alten Wohnung ist einer der größten Kostenfaktoren. Die gute Nachricht: Seit einigen Jahren sind so genannte Schönheitsreparaturen nicht mehr unbedingt verpflichtend. Starre Klauseln zu Schönheitsreparaturen sind unwirksam. Davon betroffen sind unter Umständen auch Verpflichtungen, Wände weiß zu streichen. Um herauszufinden, welche Renovierungsarbeiten durchzuführen sind, sollte der Mietvertrag genau geprüft werden. Ist die Wohnung allgemein in einem guten und neuwertigen Zustand, besteht meist keine Verpflichtung.

5. Beim Transport sparen

Die Miete eines passenden Transporters ist neben professionellen Umzugshelfern und der Renovierung der alten Wohnung der wohl größte Kostenfaktor. Das Angebot der Umzugsunternehmen sollte mit privaten Anbietern verglichen werden. Oft finden sich über Plattformen im Internet günstige Angebote rund um Sprinter, Hundefänger und anderen Autos, die mit einer Fahrerlaubnis der "Klasse B" gefahren werden dürfen. Der Zustand bei Übernahme kann mit ein paar Handyfotos festgehalten werden.

6. Gute Planung spart Stress und Geld

Früh genug Preise vergleichen, nach Helfern erkundigen, ein geeignetes Auto suchen spart viel Stress am Tag des Umzuges. Mit guter Planung können die meisten erforderlichen Materialien sehr günstig oder sogar kostenlos organisiert werden und man stellt schnell fest, ob genug private Helfer am Tag X zur Verfügung stehen oder ob man doch das Angebot eines Umzugsunternehmens wahrnehmen muss. Wer alte Möbel loswerden möchte, kann diese häufig noch zu Geld machen, auch wenn das bedeuten kann, dass ein paar Tage auf die Couch verzichtet werden muss.

7. Kommunizieren und Verhandeln

Wenn sich eine Monatsmiete überschneidet ist dies oft das teuerste und sinnloseste Unterfangen. Dabei zeigt sich viel Sparpotential: Oft freuen sich die Nachmieter darüber, ein bis zwei Wochen eher in die Wohnung zu können. Beim Umzug in eine neue Wohnung besteht bei guter Verhandlung oft die Möglichkeit eine Monatsmiete zu sparen. Dabei spielt es eine Rolle, wie lange die Wohnung leer steht: Bei Top-Immobilien in bester Lage ist kaum ein Vermieter bereit, auf eine Monatsmiete zu verzichten, nur weil man bei Einzug ein paar Renovierungen übernehmen möchte.

Vor dem Umzug ist nach dem Umzug

Wer gerne von anderen Hilfe bekommt, sollte sich auch selbst darauf einstellen, anderen zu helfen, sei es mit Muskelkraft, Umzugskartons oder einem angebrochenen Eimer Farbe. Oft finden sich im Freundes- und Bekanntenkreis dankende Abnehmer für Kartons und andere Materialien. Die größten Kostenfaktoren sind die doppelte Mietzahlungen, Umzugsunternehmen und die Renovierung der alten Wohnung. Viel Sparpotential zeigt sich selbst dann, wenn auf ein professionelles Umzugsunternehmen nicht verzichtet werden kann. Nur eine Sache ist sicher: Der nächste Umzug kommt bestimmt.

 

 

 

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